Songbirds ... a family blogs!

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Samstag, 4. November 2017

Soul Cakes






Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen

...dieses Gedicht von Eduard Mörike heißt zwar Septembermorgen, aber ich finde, es passt auch sehr gut zu einem Novembermorgen. Hier sieht es zur Zeit häufig aus, wie auf dem Bild in dem Kinderbuch - grau und nebelig und sobald die Sonne mal durch kommt, schimmert es überall gold- und kupferfarben. Ich mag den Herbst gern, auch den November. Vor einigen Tagen fuhr ich die Kinder morgens zur Schule, und die Sonne stand gerade ein Stück über dem Horizont. Das sah so toll aus, wie sie groß und eher weißlich durch den Nebel und die Häuser der nächsten Ortschaft schien. Ich wünschte, ich könnte so etwas malen oder zumindest auf einem Foto festhalten. Aber leider wirkt das nie so, wie es in der Realität ausgesehen hat. Das kennt ihr bestimmt auch.

An Halloween haben sich zwei meiner Kinder dieses Jahr wieder verkleidet und sind mit ihren Freunden durchs Dorf gezogen. Nicht unser Dorf - hier wohnen zu wenig Menschen. Aber in dem Ort, wo sich auch unsere Schule befindet, ist Halloween immer jede Menge los. Hier zu Hause haben wir ganz "traditionell" Kürbissuppe und andere leckere Sachen gegessen (z.B. Mumienwürstchen :-D ), damit die Kinder für ihre Tour gestärkt waren. Ich glaube, hätte es in meiner Kindheit Halloween gegeben, hätte mir das auch viel Spaß gemacht.

Am Allerseelentag habe ich dieses Jahr Soul Cakes gebacken. Es gibt da diesen Song, den ich auf einer CD von Sting mal gehört habe ("If on a winter's night"). Vielleicht kennt ihr den auch. Und ich hatte mich eigentlich immer gefragt, was "Soul Cakes" eigentlich sind. Mit Weihnachten haben die, wie ich glaubte, gar nichts zu tun, sondern wurden in England an Allerheiligen und Allerseelen an Kinder oder Bettler verteilt, die von Tür zu Tür gingen. Es wird vermutet, dass diese Tradition - die es schon im Mittelalter gab - der Ursprung vom heutigen "Trick or Treat" (Süßes oder Saures) an Halloween ist. 

Soul cakes also. Ich habe ein sehr leckeres Rezept gefunden und gebacken und ich hätte sie auch gern verteilt. Aber hier sind wie gesagt keine Kinder an Halloween unterwegs, und so müssen wir sie alle selber essen - was natürlich überhaupt nicht schlimm ist, weil sie sehr lecker sind! 

Hier das Rezept:

Zutaten:
  • 175g Butter
  • 175g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 450g Mehl
  • 2 Tl gemischte Gewürze z.b. Zimt, Nelken, Kardamom
  • 100g Korinthen
  • etwas Milch
Zubereitung:

Butter und Zucker schaumig rühren, dann die Eigelbe dazugeben. Anschließend Mehl und Korinthen und Gewürze beimengen und zu einem geschmeidigen Teig kneten - etwas Milch dazu geben, wenn der Teig zu krümelig ist.

Den fertigen Teig relativ dick ausrollen und ausstechen. In die Kekse wird ein Kreuz gedrückt, dann werden sie bei 180 Grad ca. 10 Minuten bzw. bis sie goldbraun sind gebacken.  



 

Montag, 26. Juni 2017

Hey Chicks!






Die Küken sind da! Die Küken sind da!

Drei unserer Hennen haben sich dieses Jahr entschlossen, sich der anstrengenden Tätigkeit des Brütens hinzu geben. Wir waren schon ganz ungeduldig. Wie würden sie aussehen? Was für Farben würden dabei herauskommen?

Leider fand ich eine der Hennen eines Morgens tot im Stall. Wir wissen nicht genau, warum sie gestorben ist... Wasser und Futter standen ganz in ihrer Nähe. Eventuell hat sie das Fressen/Trinken vergessen oder es war nicht genug. Oder vielleicht hat ihr das heiße, schwüle Wetter zugesetzt.
Wir haben ihr ein Ehrengrab im Blumenbeet gegeben - denn schließlich war es eine unserer ersten Hennen, und dazu die Leithenne der Gruppe. Es ist schade, dass sie nicht mehr da ist...

Aus einem ihrer Eier ist am selben Tag noch ein Küken geschlüpft. Ein Schwarzes. Wir haben es im Haus aufgepäppelt und dann einer der anderen brütenden Hennen untergeschoben. Kein Problem!
Diese beiden Bruthennen waren auch recht erfolgreich. Zwei braune und ein weiteres schwarzes Küken steckten plötzlich piepsend ihre Köpfchen unter ihren Müttern hervor.

Nur die restlichen Eier... die haben sie daraufhin allein gelassen. Vielleicht hatten die Hennen keine Lust mehr. Oder sie hatten mit ihren 4 Kindern genug. Auf alle Fälle wollten noch drei weitere Babys auf die Welt. Wir fanden sie am nächsten Morgen kalt und schlapp. Eines steckte noch halb in der Eihülle und brauchte Hilfe. Ach... das war ganz schön aufregend, denn ich war überzeugt, dass sie sterben würden.

Doch was ist eine menschliche Hand für ein toller Hennenersatz!
Die Wärme und Energie von unserem Körper brachte die drei Vergessenen ganz rasch wieder auf die Beine.
Wir haben immer abwechselnd gewärmt und inzwischen sind sie stark genug, um zusammengekuschelt in einem Karton zu schlafen. Morgen können sie dann vielleicht zu den Glucken in den Stall - wenn sie angenommen werden! (Was wir sehr hoffen)

                                                                        +++++

Mal von der Kükenaufregung abgesehen haben bei uns letzte Woche die Sommerferien begonnen, was wir alle sehr genießen! In den ersten Tagen vergessen wir immer vollkommen die Zeit und wundern uns, wenn es bereits 18 Uhr ist.
Heute kommt schon wieder langsam Struktur in den Tag. Aber angenehm und ohne Stress, einfach ganz natürlich. Ich finde sogar wieder mehr Zeit, zum Schreiben und Kreativ-Sein

Wie findet ihr unsere Wackelpuddingmelone?
Mein großer Sohn hatte die Idee und wir fanden sie toll! :-)

Sonntag, 4. September 2016

Ein kleines Koch-Abenteuer




Nach einem heißen und arbeitsamen Wochenende ging es gleich weiter in eine Woche voller Termine und Autofahrerei. Ich habe nicht grad das Gefühl, viel "geschafft" zu haben. Zudem war Silas etwas knatschig und anhänglich - wohl ein Entwicklungsschub. Er ist jetzt schon 4 Monate alt und die Zeit scheint zu fliegen.
Er stillt noch voll, hat aber auch bereits angefangen unser Essen zu probieren - auf eigenen Wunsch, sozusagen. Aber dazu nächstes Mal mehr. ;-)

Heute möchte ich euch ein bisschen von unserem kleinen Kochabenteuer mit der "HelloFresh"-Box erzählen.

Vor kurzem fand ich in einer Lieferung Kinderkleidung einen Gutschein über 25€ für besagte Box. Ich hatte schon vorher einige Male von dieser Sache gehört: jede Woche erhält man eine Kiste geliefert, in der sich drei Rezepte (oder 5 wenn man möchte) und die dazugehörigen Zutaten befinden. Alles sehr schön zusammen gestellt und leicht nachzukochen. Für 4 Personen fand ich das ganze jedoch viel zu teuer, obwohl ich schon neugierig war...

...und nun hatte ich diesen Gutschein.
Da ich gelesen habe, dass die Gerichte recht üppig berechnet werden, dachte ich, könnte ich ja vielleicht doch mal eine Kiste für 2 Personen bestellen. Immerhin ist dieses Abo leicht wieder zu beenden - man kann zu jeder Zeit pausieren und auch kündigen. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht.

Also habe ich es gewagt!
Meine Motivation: Neugier + Überraschungseffekt (ich liebe Überraschungen!), Rezepte, die wir normalerweise nicht kochen und somit auch ein Lerneffekt für mich und die Kinder, und ein bisschen Luxus (für drei Tage nichts planen zu müssen, Zutaten, die ich nicht unbedingt kaufen würde, der Einkauf direkt ins Haus gebracht, etc. Das ist Luxus, oder? )

War ich zufrieden?
Ja, definitiv!
Gerade weil die Woche so unheimlich voll war, habe ich diese drei Tage mit HelloFresh-Gerichten genossen! Es hat mir und den Kindern Spaß gemacht, nach den Rezeptkarten alles zuzubereiten. Und wie erwartet waren die Gerichte ausreichend für drei Esser und seeeehr lecker!
(Meine Jüngste mag vieles nicht und isst nur bestimmte Dinge, daher brauchte ich sie nur teilweise mit einrechnen - wir haben dementsprechend verlängert. Ein paar Pommes mehr geschnippelt, ein bisschen mehr Reis gekocht, etc.). 

Es gab:
Putenrouladen mit Mozzarella-Löwenzahnfüllung + zweierlei Pommes
Spinat-Tagliatelle mit Zucchini, frischem Spinat, Kirschtomaten, frischem Basilikum und Pinienkernen
"Bulgogi" - koreanisches Rindfleisch mit Gemüse und Reis

Unser Fazit:
Wir werden die Box auf jeden Fall eine Weile abonnieren und uns darüber freuen.
Ich finde die Idee sehr schön, und als kleines Kochabenteuer mal etwas anderes. Die Kinder haben super-gern mit gekocht und fanden es spannend. Geschmeckt hat uns das Essen auch sehr.

Die Lieferung war pünktlich und unkompliziert.
Die Verpackung ist so ökologisch wie möglich (mit Wasser gefüllte Kühlakkus, Dämmung/Isolierung mit Schafwolle, Papiertütchen und Pappkästchen. Ohne Plastik ging es aber nicht. Aber vielleicht ändert sich das ja noch.)

Nun sind wir auf die nächste Lieferung gespannt und werden hier sicher wieder berichten, wie es uns gefallen hat.

Falls ihr auch Lust auf eine HelloFresh-Box habt, könnt ihr gerne diesen Code

PPFDYD

nutzen, um 20€ Rabatt auf eure erste Kiste zu bekommen! Es gibt übrigens auch eine Veggie-Box für Vegetarier und Obst-Boxen mit Bio-Obst. Schaut es euch einfach an auf Hello Fresh.


Montag, 4. Januar 2016

Unser Jahreswechsel

... das wünsche ich euch allen zuerst einmal! Ich hoffe, ihr hattet ruhige und gemütliche Tage zwischen den Jahren und einen fröhlichen Jahreswechsel. Das neue Jahr kam ja mit anschließendem Wochenende sehr ruhig daher und wir gleiten so langsam in den Januar hinein, mit allem, was da kommen mag.


Wir feiern Silvester eigentlich immer genauso, wie in meiner Kindheit - familiär, mit Fondue und Knabbereien und Begrüßung des neuen Jahres mit Anstoßen und Feuerwerk betrachten. Dieses Jahr gab es zum ersten Mal Raketen zum Anzünden für die Kinder. Aber wir haben hier draußen gleich bemerkt, wie verstört Tiere darauf reagieren. Unsere Katzen waren nicht begeistert, und Vögel flogen panisch umher, als es anfing zu krachen. Wir hatten 10 Raketen - ich glaube das reicht. ;-)

Ein weiteres, eher neueres Ritual ist, dass wir unseren Wunsch/unsere Wünsche für das neue Jahr auf einen Zettel schreiben, im Feuer verbrennen und so (hoffentlich) als Energie freisetzen. Ayla, meine Älteste, versicherte mir, dass ihr Wunsch vom letzten Jahr tatsächlich in Erfüllung gegangen sei. Nellie, meine Jüngste, war dieses Mal einfach wunschlos glücklich und verbrannte gar keinen Zettel. Ich muss gestehen, dass ich mich nicht daran erinnern kann, was ich letztes Jahr aufgeschrieben habe. Aber den diesjährigen Wunsch werde ich nicht aus den Augen verlieren. Er ist mir sehr wichtig und ein großes Ziel, auf das ich hinarbeite - mit oder ohne Wunschzettel.

Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, vertreiben wir uns die Stunden des Wartens mit Spielen oder auch mal mit einem Film (bisher jedes Jahr "101 Dalmatiner" von Disney; dieses Jahr konnten wir uns allerdings nicht einigen und haben schließlich auf Youtube lustige Katzenvideos geschaut).

Hier ein paar Spiele für Silvester die uns Spaß machen:
  • Scharade
  • Bleigießen (natürlich!)
  • selbstgebastelte Knallbonbons
  • Tischfeuerwerk
  • Tanzen
  • Geschichten erfinden (jeder sagt einen Satz, das Ergebnis ist meist sehr lustig und albern)
  • "Ich packe meinen Koffer und nehme ... mit" (Erinnerungsspiel, weil man immer alle vorher genannten Gegenstände mit aufzählen muss. Gar nicht so leicht)
  • Singen (vorzugsweise am Lagerfeuer ;-)

Neben dem Fondu, das wir gern machen, weil es sich so schön in die Länge zieht (und die Brühe am nächsten Tag am allerbesten als Neujahrssuppe schmeckt!), hatten wir uns ein kleines Buffet zusammengestellt. Es bestand unter anderem aus selbstgemachtem Heringssalat


Sehr leckeren Honey Dinner Rolls - Rezept siehe hier!


Frischen Gemüsesticks - wie Möhren, Gurke, Sellerie, etc - und Dips wie Guacamole:


... und Bacon Dip - Rezept siehe hier!


Von den Resten konnten wir dann noch 1-2 Tage zehren. :-)

So war also unser Jahreswechsel. Wie feiert ihr denn Silvester? Eher ruhig? Oder lieber mit einer großen Feier? 

In meinem nächsten Post werde ich über neue Pläne und mein Wort für das Jahr 2016 berichten. Ich glaube - neben der Ankunft unseres Babys - wird sich auch anderweitig einiges verändern und darauf freue ich mich schon. 

Sonntag, 20. September 2015

Apfelburger

Nur kurz heute:


Der Apfelburger - wenn auch etwas schwierig zu essen - ist so ziemlich das Leckerste, das ich seit langem probiert habe! Die Idee habe ich von der Seite Paleo 360.

Müsst ihr unbedingt probieren!

(so, jetzt muss ich aber Zupfkuchen backen, denn morgen wird meine Jüngste 9 Jahre alt)

Montag, 24. August 2015

My Muffin-Girl





Muffins.
Meine jüngste Tochter hat eine kleine große Leidenschaft für Muffins - und nicht nur beim Backen.
Inzwischen haben sie sich überall eingeschlichen. Sie werden gezeichnet oder aus Bügelperlen gefertigt, aus buntem Garn gehäkelt, oder oder. Es gibt Muffins zum (Spiel)Essen, aber auch solche, die lebendig sind, sprechen können und aufregende Abenteuer erleben.
Manche Muffins müssen sogar abends mit ins Bett und werden zugedeckt. Sie kommen mit auf Ausflüge oder in die Schule. Außerdem ich werde dazu angehalten, neue zu häkeln - denn so ganz schafft sie das noch nicht. (Rund häkeln ist aber auch ein bisschen verzwickt für jemanden, der gerade erst anfängt.)

Aber backen, das kann sie schon recht gut!
Hier ist das letzte Rezept, dass wir erst letzte Woche ausprobiert haben:

Schwarz-Weiss-Muffins

Teig 1
200g Mehl
2 Tl Backpulver
1 Ei
140g Zucker
80ml Öl
280g Buttermilch

Teig 2
70g Mehl
1Tl Backpulver
1/2 Tl Vanillezucker
1/2 P. Schoko-Puddingpulver
1 Ei
35g Zucker
20ml Öl
60ml Milch

Teig 1 in die Vertiefungen des Muffins-Blechs verteilen, dann den dunklen Teig 2 in die mitte des hellen Teigs geben. 25 Minuten bei 180°C backen, herausnehmen und 5 Minuten in der Form ruhen lassen.
Nach dem Abkühlen mit Schlagsahne und Kakaopulver bestäubt servieren.

Mittwoch, 19. August 2015

Ganz leicht



Dies sind zwei derzeitige Lieblinge von uns: Tomatensalat und American Biscuits.
American Biscuits sind sehr ähnlich wie englische Scones. Nur sind sie nicht unbedingt immer rund.
Sie schmecken morgens zum Frühstück, mittags zur Suppe oder einem Eintopf, und auch abends zum Salat sehr gut.

Tomatensalat

Tomaten verschiedener Sorten und Farben
1-2 Knoblauchzehen
Basilikum
Salz und Pfeffer
3 Teile Olivenöl + 1 Teil Balsamico

American Biscuits

2 Tassen Mehl
1 knappe Tasse Joghurt oder saure Sahne (Buttermilch geht auch)
2 TL Backpulver
1 EL Öl
Salz und etwas Zucker

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten; er sollte gut knetbar und nicht zu fest sein.
Daraus einen runden flachen Laib formen und auf dem Blech in Pizzastücke schneiden.
Bei 180°C backen bis die Biscuits leicht gebräunt sind.
Schmecken am besten warm!

Guten Appetit! 

Above are two of our favourites of these days: tomato salad and American biscuits.
American biscuits are very similar to English scones but are not necessarily in a round shape.
They are great for breakfast, lovely with a stew or soup at lunch, and yummy with a salad in the evening. 

Tomato Salad

Tomatoes of different shapes and colours
1-2 garlic cloves
basil
salt & pepper
3 parts olive oil + 1 part balsamico 

American Biscuits

2 cups of flour 
3/4 to 1 cup of yoghurt or sour cream (buttermilk is fine, too)
2 tsp. baking powder
1 tbsp. oil
some salt and sugar

Turn all ingredients to a smooth dough; it shouldn't be too firm and dry. Pat it into a round flat shape and cut it like a pizza. Bake at 180°C until they are slightly browning.  
They are best when still a little warm!  

Donnerstag, 28. Mai 2015

Tortenbäckerei - trial and error

Ich liebe Torten.

An Geburtstagen und an Feiertagen gab es bei uns früher (fast) immer eine oder mehrere Torten. Meine Oma, Tanten, meine Mutter, selbst mein Opa waren und sind Tortenbäcker, und zauberten immer sehr leckere Kunstwerke. Ich erinnere mich an eine mit dünnem Marzipan überzogene Mohntorte, die es schon lange nicht mehr gab. An Buttercreme, von der ich so viel aß, dass mir übel wurde. An Schwarzwälderkirsch und eine Frischkäsetorte, die ich für immer mit meinem Opa verbinden werde (weil er einfach nur diese beiden buk - zumindest soweit ich mich zurück erinnere). Und dann ist da noch die sehr gefragte Schoko-Sahne mit Kirschen meiner Mutter, die süß-herb auf der Zunge zergeht und immer gut ankommt. 

Ich selbst bin keine Tortenbäckerin. Cookies, Brot, Scones, Pizza - all das geht mir leicht von der Hand (da gehe ich wohl eher nach meinem Vater) und schmeckt super, aber eine aufwändige Sahnetorte? No way. Und ich weiß nicht mal wieso.

Dabei fände ich es toll, wenn ich zu einer Feier oder für den Marktstand unserer Schule, oder einfach für uns hier zu Hause, mal etwas ganz besonderes zaubern könnte, das über einen Topfkuchen oder Waffeln hinaus geht. Eine Torte, die auch wirklich nach Torte aussieht und so lecker schmeckt, dass alle noch ein zweites Stück davon möchten.



Als ich in der aktuellen (kostenlosen) EDEKA-Zeitschrift mehrere Rezepte für Erdbeertorten und - Küchlein entdeckte, hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt. Zunächst konnte ich mich zwischen den Rezepten nicht entscheiden. Die Brownies mit Sahnecreme und frischen Erdbeeren sahen genauso verlockend aus wie die Eistorte (die ich auch noch ausprobieren werde) und die kleinen Törtchen. 

Ausgewählt habe ich schließlich die Erdbeer-Baiser-Torte, die mit Frischkäse-Icing und kleinen Eischneetupfern irgendwie besonders hübsch aussah. Und es war eben eine richtige Torte. 

Das Backen der Böden war dann auch wirklich gar nicht so schwer, und das Zubereiten der Füllung und des rosafarbenen Frischkäse-Icings hat auch meinem Sohn sehr viel Spaß gemacht. Die Krönung waren aber die kleinen Baisers, die wir im Ofen trocknen ließen. Jonathan liebt Baisers! Und sehr viele wanderten schließlich auch in seinen Mund - denn wir benötigten nicht alle. Wir wollten lieber noch extra Erdbeeren auf der fertigen Torte anordnen.

Fazit: Trotzdem wir normalen Sahne-Frischkäse anstatt Mascarpone verwendet haben, weil ich letzteres vergessen hatte zu besorgen, war die Torte sehr lecker und frisch. Zumindest war sie gut für den Anfang (obwohl meine Mutter meinte, ich hätte die Böden länger durchziehen lassen müssen...) - und ich werde mich sicher alsbald mal an eine richtige Sahnetorte wagen. :-)



Sonntag, 9. Februar 2014

Bread-in-a-pot

Gestern Abend habe ich zum ersten Mal dieses Brot im Topf ausprobiert, von dem ich jetzt schon so häufig gelesen habe.  Allerdings habe ich nicht den typischen Artisan-Bread Teig gemacht, sondern ganz normalen Brotteig.
Zunächst hatte ich diesmal frische anstatt getrocknete Hefe genommen, und auch mehr Weißmehl als Vollkorn.  Ich denke, das trug dazu bei, dass dieser Teig sich so ungeheuer ausdehnte und immer größer wuchs.  Ich musste von meinem mittleren Topf in den größten wecheseln, und selbst den hat das Brot am Ende ganz ausgefüllt.
Aber toll ist es geworden!  Und ganz lecker - locker innen drin, und knusprig außen.

Last night I tried to bake my bread in a pot for the first time.  I read about this method so often now (and it admittedly looks more than yummy in those pictures!) that I really wanted to have a go.   But I didn't use the typical Artisan bread dough, I made just normal bread dough that I kneaded with my hands.
The difference this time was, that I replaced the dry yeast with fresh, and used more white flour than wholewheat.  The result was that this dough didn't want to stop growing!  I had to take it out of my medium sized pot and put it in my biggest, and even now the bread rose up to the brim.

It turned out great, though!  So yummy - soft inside and very crusty on the outside.  Perfect!





Freitag, 31. Januar 2014

Walk in the snow & Waffle Recipe





Gestern war genau das richtige Wetter für einen langen Spaziergang.  Es liegt noch Schnee, wenn auch nicht mehr so viel.  Schön war es.  Und sehr erfrischend.  Ich traf unterwegs einen schwarzen Kater, der sich auf einem Zaun sonnte, und viele Vögel zwitscherten und hüpften in den Ästen umher.  Ich habe versucht eine Meise zu fotographieren, aber sie war einfach zu schnell und ich erwischte immer nur einen Teil von ihr.  Über mir kreiste ein Bussard und stieß seine Schreie aus.  Aber er zeigte sich nur als eine Art Schatten auf meinen Fotos.  Dabei wurde er so schön von der Sonne angestrahlt.  In einem Baum saßen ganz viele Spatzen, aber als ich näher kam, flogen sie alle auf und davon.   Die Amsel habe ich dann 'einfangen' können. Sieht aus, als ob sie schon Nistmaterial in ihrem Schnabel trägt.  So früh?
Auf dem unteren Bild hat meine Große das abendliche Sonnenlicht sehr schön eingefangen, findet ihr nicht?

Yesterday was just the right weather to go for a hike.  There is still plenty of snow, even though we have temperatures above freezing.  It was a beautiful afternoon.  Very refreshing.  I met a black tomcat sunbathing on a fence, and so many birds were singing whilst hopping from branch to branch.
I tried to take a picture of a great tit, but it was too fast and I only caught pieces of it.  Above me there was a buzzard circling in the sky.  But it appeared only as a mere shadow on the fotos even though the sun was illuminating it beautifully.  In a tree there was a gathering of sparrows, but when I came closer they all flew off.  Only the blackbird sat still long enough for me to take its photograph.  It seems as if it was gathering material for nest-building.  So soon?
On the lower picture, my oldest daughter caught the evening sunlight quite nicely, don't you think?


Zum Aufwärmen gab es Quarkwaffeln und Tee.

Rezept für Quarkwaffeln

Zutaten:
200g weiche Butter
150g Zucker (braun oder weiß)
4 Eier
250 g Quark (wir haben Topfen verwendet)
400 g Mehl
1 Schuss Rum (nach Belieben)
gem. Anis (nach Belieben)

Zubereitung:  wie ganz normale Waffeln backen.


To warm up we had curd cheese waffles and tea.

Recipe for Curd Cheese Waffles

Ingredients:
200g soft butter (unsalted)
150g sugar (brown or white)
4 eggs
250g curd cheese
400g flour
some rum (optional)
ground aniseed (optional)

Instructions: bake like normal waffles and enjoy!

Freitag, 17. Januar 2014

Schoko-Crossies


Wir hatten noch ganz viel Schokolade und Dekozucker von der Weihnachtsbäckerei übrig.


Und daraus haben wir leckere bunte Schoko-Crossies gemacht.  Auch eine Art von Weihnachts-Recycling.  :-)


Donnerstag, 19. Dezember 2013

Cards & Recipes

Gestern mit der Post gekommen:


Na, was das wohl ist? 


Jetzt könnt ihr's sicher schon erkennen!  


Ich finde, die Karten sind wirklich toll geworden!  Ich habe sie bei MOO bestellt, die Visitenkarten in vielen, schönen Designs zu einem sehr erschwinglichen Preis anbieten.  Man kann natürlich auch seine eigene Vorlage benutzen und drucken lassen - so wie ich mein kleines Vögelchen hier.  Ich fand auch den englischen Briefkasten ganz hübsch - meine Tochter dachte allerdings, es sei eine Litfaßsäule, und meinte, nächstes Mal muss ich etwas... äh, nicht so langweiliges aussuchen.  Naja gut.  Aber für's erste finde ich die Post Box auch okay.  

 
Noch eine Kleinigkeit für euch:
Gestern haben wir angefangen, leckere Weihnachtsgeschenke vorzubereiten.  Das (der?) Fudge ist leider total in die Hose gegangen.  Irgendwie war es wohl doch zu wenig Schokolade und zu viel Kondensmilch.  Aber einen Versuch gebe ich uns noch.
Dafür waren diese "Honey-Rosmary-Almonds" total lecker!!

Und so werden sie gemacht:
Zutaten:  1 Tasse Mandeln
               2 El Honig 
               2 El Olivenöl
               1/4 Tl Zimt
               großzügige Prise/ 1/2 Tl Salz
               1/2 Teelöffel Rosmarin (oder mehr, wenn man mag)
               Chili-Flocken, nach Geschmack

Zubereitung:  Mandeln über Nacht, mindestens aber 2 Stunden in Wasser einweichen (muss man nicht, ist aber gesünder).  Honig, Olivenöl, Rosmarin und Gewürze in einer Schale verrühren, dann die Mandeln hinzufügen und alles vermischen.
Bei 150 Grad auf dem Blech (Backpapier nicht vergessen!) ca. 15 backen.  Zwischendurch immer mal wenden.  Bei der Rohkostvariante werden die Nüsse bei unter 50 Grad mehrere Stunden getrocknet.

Wir fanden sie sehr lecker - und sie waren ganz schnell weggeputzt!  

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Lebkuchen


Meine liebe große Tochter ist ja manchmal süß.  Sie hat heute das erste Mal das Bad geputzt.  Eigentlich ist ihre Aufgabe das Abtrocknen (und manchmal Wäsche aufhängen), aber heute hatte sie keine Lust dazu.  Und weil ich keine Lust hatte eine Diskussion anzufangen, schlug ich vor, dass sie ja auch das Bad sauber machen könnte - weil es dringend ein bisschen Aufmerksamkeit nötig hatte. ;-)


Also verschwand sie eine Weile mit Putzzeug bewaffnet und ich griff nach dem Geschirrtuch und machte mich ans Abtrocknen.  Später - als ich dann fertig war - warf ich ein Auge auf das Werk meiner Großen.  Spiegel, Waschbecken und Badewanne waren tatsächlich blitzsauber, aber die Fliesen waren bedeckt mit feuchten Handtüchern (um das verspritzte Wasser aufzusaugen) und die Flasche Putzmittel, die ich heute erst neu gekauft hatte, war halb leer. :-/  Aber es ist toll, wenn die Kinder Hausarbeit auf ihre ganz eigene Art machen - zumindest bringt es mich zum Schmunzeln.


... wie die Deko-Sachen für die Lebkuchen, die ich heute durch Zufall in dieser Schublade wiederfand.  :-)

~ Lebkuchen-Rezept ~

Zutaten:
250g Honig
125g Zucker
125g Butter
500g Mehl 
20g Kakao
1/2 Päckchen Lebkuchengewürz
1/2 Tl Zimt
1 Prise Salz
1 Ei
5g Pottasche
2cl Rum

Zuerst den Honig mit dem Zucker und der Butter erwärmen.  Dann das Mehl, den Kakao, das Ei und die Gewürze hinzufügen.  Die Pottasche in dem Rum auflösen und zu dem Teig geben und gut durchkneten (wenn zu klebrig, noch etwas Mehl hinzufügen).  Im Kühlschrank ruhen lassen, dann ausrollen und ausstechen.  Bei 180 Grad für 15 - 20 Minuten backen.

Viel Freude beim verzieren!

Montag, 14. Oktober 2013

Chocolate-Hazelnut-Granola

My children love granola.  They think it's the best breakfast.  But I find that the store-bought stuff is quite sweet and expensive in comparison to the home-made.  Making granola is very simple and fun if the kids want to help.  Here's our recipe:


 Chocolate-Hazelnut-Granola
  • 3 cups rolled oats
  • 1/2 cup sesame seeds
  • 1/2 cup sunflower seeds
  • 1/2 cup hazelnuts, thickly sliced
  • 1 cup whole wheat flour
  • 1/2 tsp cinnamon
  • pinch of salt
  • 1/3 cup oil or melted butter
  • 1/3 cup honey
  • 1/4 cup apple juice or water 
  • 1/2 - 1 bar of dark chocolate
Instructions:  Combine first the dry ingredients and then add the wet ingredients.  Kneed everything together like dough and add more juice/water if too dry (be careful not to add too much).  When the dough is sticking together but also crumbling into little chunks you spread it on a baking tray with baking paper and bake/dry at 150 C/300F.  This will take an hour or longer.  Turn the granola occasionaly gently by hand.  You will feel, when it is perfectly dry.
Now cut the chocolate into little pieces and add to the granola when it has cooled down.



Enjoy for breakfast or as a snack, topped with berries or fruit of the season!

(For a raw version of this granola simply make sure the ingredients are raw.  Dry it at a temperature below 42C/104F.  This will take longer and is best to be done over night.)