Songbirds ... a family blogs!

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Freitag, 2. Dezember 2011

Holly & Ivy


Übermorgen ist bereits der 2. Adventssonntag, und so langsam sieht es bei uns auch adventlich aus. Kerzen brennen, Kiefernzweige stehen in der Vase, Sterne aus Seidenpapier leuchten im Fenster. Die Weihnachtsbücher wurden hervorgeholt und stehen in einem Korb in der Kinderecke. Und auch die alten Weihnachtslieder werden wieder gehört, gesummt, gespielt. Obwohl ich immer lieber die englischen Carols höre, als die deutschen Lieder.
Gern mag ich das Album von Kate Rusby 'Sweet Bells', und habe mir auch gerade ihre neue Weihnachts-CD 'When mortals sleep' bestellt. Ich freu mich schon drauf. :-)

Heute morgen im Adventskalender fanden die Kinder das Buch 'Holly und Ivy: eine Weihnachtsgeschichte' von Margret Rumer Godden vor, das wir heute Abend zusammen gelesen haben. Eine wirklich schöne Geschichte von einem Waisenmädchen und einer Puppe im Schaufenster. Die Kinder - vor allem Jamie - haben die ganze Zeit überlegt, was als nächstes passiert und wie die Geschichte ausgehen wird. Das war so lustig! Kriegt sie die Puppe? Bekommt sie eine Großmutter? Ist es Mrs. Jones? Wird Ivy die Puppe stehlen? Wieso können Puppen sprechen?? Und ganz entäuschend für Jamie: niemand in der Geschichte hat bemerkt, dass die Puppen 'lebendig' sind! Lisa hatte die Idee, ihm ein Buch zu schreiben, wo es so endet, wie er es gern hätte - mit Jamie in der Hauptrolle. :-D


Unser diesjähriger Adventskalender macht mir sehr viel Spaß! Ich habe bunte Kärtchen an eine Schnur mit kleinen, numerierten Wäscheklammern aufgehängt (gab es fertig zu kaufen). In diesen Kärtchen steht drin, was die Kinder am jeweiligen Tag bekommen.
Das sind ganz verschiedene Dinge: gestern gab es Überaschungseier, heute ein Buch, dann gibt es Keksebacken, Karten basteln, ein Spieleabend, ein Film (Betty und ihre Schwestern) mit heißer Schokolade, usw.
Ich möchte die Weihnachtszeit einfach halten, aber trotzdem auch spannend und so, dass wir uns gern daran zurück erinnern werden.

...und zu guter Letzt noch etwas erstaunliches:
Ich habe meine große Tochter gefragt, was sie sich zu Weihnachten wünscht, und bekam zur Antwort: garnichts.
Sie scheint (gerade) wunschlos glücklich zu sein. Wie schön! :-)