Rohkost heute:
Frühstück: Smoothie aus Banane, Ananas, halbe Selleriestange, Blaubeeren und Wildkräutern.
Mittag: Gemüsesalat mit Wildkräutern und Tahini-Dressing
Nachmittag: Eingeweichter Buchweizen mit Früchten und Haselnussmus
Abend: 1 Avocado, getrocknete Oliven, Rohmilchkäse, Tomaten
Donnerstag, 19. Juli 2012
Dienstag, 17. Juli 2012
Grüne Smoothies & Erkenntnisse
...und es geht weiter mit der Rohkost...
Ich merke, dass ich inzwischen nicht mehr ganz so viel Essen muss. Während der letzten paar Tage habe ich sogar fast nur grüne Smoothies zu mir genommen (mit vielen Wildkräutern drin), und hatte kein großes Hungergefühl. Im Gegenteil.
Was ich bemerkt habe ist, dass ich mehr Hunger bekomme, desto süßere Dinge ich esse. Wenn ich mehr Gemüse und Wildpflanzen zu mir nehme, desto mehr fühle ich mich gesättigt und bekomme auch keine 'Gelüste'. Liegt vielleicht an einem konstanteren Blutzuckerspiegel - aber so genau weiß ich das nicht.
An Wildkräutern nehme ich gerade: Brennessel, Spitzwegerich, Giersch, Klee, Löwenzahn, Sauerampfer und Vogelmiere.
Es gibt ja noch viel mehr essbares, aber das ist für mich erstmal das Gängigste, mit der Zeit wird es mehr werden. :-)
Auch mein Sohn fängt an sich für grüne Smoothies zu Begeistern. Und das freut mich sehr!
Und: habt ihr schonmal rohe am Baum getrocknete Oliven probiert?
Ich habe mir ein Glas bei Lifefood bestellt und fand sie nach dem ersten Probieren etwas bitter. Aber inzwischen schmecken sie mir ganz hervorragend. Kann ich nur empfehlen.
Mein Befinden: Ich bemerke, dass ich mit der Rohkost nicht mehr Gefühle dämpfen kann - Frust- und Trostessen funktioniert also nicht mehr so gut, so dass ich meine Gefühle und meine Bedürfnisse nicht mehr so gut verdrängen oder ignorieren kann. Sie sind viel präsenter und ich muss mich damit auseinander setzen. Das ist gut, aber auch schwer. Hat auch zur Folge, dass ich sofort bemerke, wenn ich unzufrieden bin, oder traurig oder wehleidig, und mir nicht ein Glücksgefühl mit Schokolade oder Keksen oder Kuchen zaubern kann.
Es ist, als ob jemand einem die Decke vom Gesicht zieht und man sich nicht mehr vor den unangenehmen Dingen verstecken kann - alles ist viel klarer.
Hört sich das übertrieben an?
Vielleicht ein bisschen. Aber es ist tatsächlich so.
Zuerst habe ich bemerkt - obwohl ich eigentlich mehr Energie hatte - dass ich ein großes Ausruh- und Schlafbedürfnis hatte. Ich bin abends mit den Kindern ins Bett gegangen und das war das schönste überhaupt. Ins Bett gehen und schlafen. So schön.
Als das erfüllt war, saß ich hier abends und wusste nicht, was ich mit mir anfangen sollte. Ich war nicht müde, und fand all meine gewöhnlichen Aktivitäten total langweilig und nichts sagend. Womit hatte ich nur ständig meine Zeit tot geschlagen, Dinge, die mir total wichtig erschienen waren und plötzlich keine Bedeutung mehr hatten. Ich war unzufrieden, weil ich garnicht wusste, was ich machen sollte.
Danach bemerkte ich, dass ich mir selbst tagsüber oft eine Menge Stress bereitete, wenn ich doch soooo viele Möglichkeiten hatte, mich auszuruhen, etwas für mich zu tun, es mir schön zu machen. Meine Arbeit ist ein absolutes Privileg, um ehrlich zu sein. Und ich mache sie gut, und ich habe keinen Grund - überhaupt keinen - mir Stress zu machen.
Und so habe ich angefangen, mich in die Situation hinein zu entspannen, und plötzlich wurde vieles viel leichter. Ich fand Zeit und Muße nebenbei zu lesen (ich les grad Miss Marple-Bücher :-), sammle mit den Kindern meine Wildkräuter oder mache meine Gesangsübungen - der Haushalt schmiss sich irgendwie nebenbei.
Dann bemerkte ich, dass ich eigentlich tief in mir drin sehr unzufrieden bin. Unzufrieden mit dem Leben, dass ich lebe, weil ich meist nicht das mache, was ich wirklich will, sondern Kompromisse eingehe, oder eben eine Idee habe, aber nicht umsetze, weil ich z.B. Angst davor habe.
Das war die größte Erkenntnis bisher überhaupt.
War ich doch die ganze Zeit überzeugt gewesen ziemlich zufrieden zu sein.
Aber das war es wohl auch: ich hatte mich irgendwie zufrieden gegeben, aber mein wahres Glück, mein wahres Ich hatte ich nicht gelebt.
Kompromiss eben. Ich bin ein Meister darin.
Die Frage ist, ob ich mein ganzes Leben nur einen Kompromiss eingehen will, oder ob ich mein echtes Leben leben will. Puuuh, das ist mal eine harte Nuss, die es zu knacken gilt.
Heute war auf jeden Fall ein sehr schöner Tag.
Ich habe Amelie mit zum Gesangsunterricht genommen, und auch wenn ich etwas Halsschmerzen habe, hat es mir sooo viel Spaß gemacht! :-)
Und hier noch etwas von Professor Amelie:
Ich merke, dass ich inzwischen nicht mehr ganz so viel Essen muss. Während der letzten paar Tage habe ich sogar fast nur grüne Smoothies zu mir genommen (mit vielen Wildkräutern drin), und hatte kein großes Hungergefühl. Im Gegenteil.
Was ich bemerkt habe ist, dass ich mehr Hunger bekomme, desto süßere Dinge ich esse. Wenn ich mehr Gemüse und Wildpflanzen zu mir nehme, desto mehr fühle ich mich gesättigt und bekomme auch keine 'Gelüste'. Liegt vielleicht an einem konstanteren Blutzuckerspiegel - aber so genau weiß ich das nicht.
An Wildkräutern nehme ich gerade: Brennessel, Spitzwegerich, Giersch, Klee, Löwenzahn, Sauerampfer und Vogelmiere.
Es gibt ja noch viel mehr essbares, aber das ist für mich erstmal das Gängigste, mit der Zeit wird es mehr werden. :-)
Auch mein Sohn fängt an sich für grüne Smoothies zu Begeistern. Und das freut mich sehr!
Und: habt ihr schonmal rohe am Baum getrocknete Oliven probiert?
Ich habe mir ein Glas bei Lifefood bestellt und fand sie nach dem ersten Probieren etwas bitter. Aber inzwischen schmecken sie mir ganz hervorragend. Kann ich nur empfehlen.
Mein Befinden: Ich bemerke, dass ich mit der Rohkost nicht mehr Gefühle dämpfen kann - Frust- und Trostessen funktioniert also nicht mehr so gut, so dass ich meine Gefühle und meine Bedürfnisse nicht mehr so gut verdrängen oder ignorieren kann. Sie sind viel präsenter und ich muss mich damit auseinander setzen. Das ist gut, aber auch schwer. Hat auch zur Folge, dass ich sofort bemerke, wenn ich unzufrieden bin, oder traurig oder wehleidig, und mir nicht ein Glücksgefühl mit Schokolade oder Keksen oder Kuchen zaubern kann.
Es ist, als ob jemand einem die Decke vom Gesicht zieht und man sich nicht mehr vor den unangenehmen Dingen verstecken kann - alles ist viel klarer.
Hört sich das übertrieben an?
Vielleicht ein bisschen. Aber es ist tatsächlich so.
Zuerst habe ich bemerkt - obwohl ich eigentlich mehr Energie hatte - dass ich ein großes Ausruh- und Schlafbedürfnis hatte. Ich bin abends mit den Kindern ins Bett gegangen und das war das schönste überhaupt. Ins Bett gehen und schlafen. So schön.
Als das erfüllt war, saß ich hier abends und wusste nicht, was ich mit mir anfangen sollte. Ich war nicht müde, und fand all meine gewöhnlichen Aktivitäten total langweilig und nichts sagend. Womit hatte ich nur ständig meine Zeit tot geschlagen, Dinge, die mir total wichtig erschienen waren und plötzlich keine Bedeutung mehr hatten. Ich war unzufrieden, weil ich garnicht wusste, was ich machen sollte.
Danach bemerkte ich, dass ich mir selbst tagsüber oft eine Menge Stress bereitete, wenn ich doch soooo viele Möglichkeiten hatte, mich auszuruhen, etwas für mich zu tun, es mir schön zu machen. Meine Arbeit ist ein absolutes Privileg, um ehrlich zu sein. Und ich mache sie gut, und ich habe keinen Grund - überhaupt keinen - mir Stress zu machen.
Und so habe ich angefangen, mich in die Situation hinein zu entspannen, und plötzlich wurde vieles viel leichter. Ich fand Zeit und Muße nebenbei zu lesen (ich les grad Miss Marple-Bücher :-), sammle mit den Kindern meine Wildkräuter oder mache meine Gesangsübungen - der Haushalt schmiss sich irgendwie nebenbei.
Dann bemerkte ich, dass ich eigentlich tief in mir drin sehr unzufrieden bin. Unzufrieden mit dem Leben, dass ich lebe, weil ich meist nicht das mache, was ich wirklich will, sondern Kompromisse eingehe, oder eben eine Idee habe, aber nicht umsetze, weil ich z.B. Angst davor habe.
Das war die größte Erkenntnis bisher überhaupt.
War ich doch die ganze Zeit überzeugt gewesen ziemlich zufrieden zu sein.
Aber das war es wohl auch: ich hatte mich irgendwie zufrieden gegeben, aber mein wahres Glück, mein wahres Ich hatte ich nicht gelebt.
Kompromiss eben. Ich bin ein Meister darin.
Die Frage ist, ob ich mein ganzes Leben nur einen Kompromiss eingehen will, oder ob ich mein echtes Leben leben will. Puuuh, das ist mal eine harte Nuss, die es zu knacken gilt.
Heute war auf jeden Fall ein sehr schöner Tag.
Ich habe Amelie mit zum Gesangsunterricht genommen, und auch wenn ich etwas Halsschmerzen habe, hat es mir sooo viel Spaß gemacht! :-)
Und hier noch etwas von Professor Amelie:
Montag, 9. Juli 2012
Blaubeer-Kuchen, roh
Vor ein paar Tagen habe ich einen sehr leckeren Blaubeer-Rohkostkuchen ausprobiert.
Ich liebe gerade Blaubeeren sehr (neben Erdbeeren, Himbeeren, etc. hmmm....), und mit einem leicht schokoladigen Boden und einer leckeren Creme, kam dies heraus:
Er hat nicht sehr lange gehalten, denn die beiden Großen haben ihn ganz schnell verputzt und ich musste mich beeilen, damit ich noch etwas abbekomme. :-)
Gestern war der 1. Tag, an dem ich seit zwei Wochen etwa die Hälfte meines Essens nicht roh zu mir genommen habe. Ich weiß nicht, woran es lag - vielleicht waren es einfach ein paar Gelüste. Aber das macht nichts. Heute geht es wieder ganz frisch in eine neue Woche.
Auf jeden Fall geht es mir mit der Rohkost sehr sehr gut. Ich bin kaum mal müde - nur abends gehe ich relativ früh ins Bett und freu mich auch darauf. Aber das ist trotzdem eine 'leichte' Müdigkeit, angenehm, nicht so schwer wie vorher.
Ich finde auch, dass ich besser schlafe, und morgens bin ich viel schneller munter. Meist dann natürlich auch recht früh.
An meinem Fuß ist eine verhornte Druckstelle, die ich jetzt jahrelang hatte, so gut wie verschwunden. Ebenso ist die regelmäßige Übelkeit, die ich nach dem Essen oder manchmal einfach zwischendurch verspürt habe, nicht mehr da. Ich weiß nicht, was sie überhaupt verursacht hat, aber da es jeden Tag kam, fand ich es sehr unangenehm und hab es mit Bauchspeicheldrüse oder Gallenblase in Verbindung gebracht - aber wer weiß! Die Beschwerden sind weg, und das ist gut! :-)
Mein Körper ist auf jeden Fall dabei, ordentlich aufzuräumen - mit Rohkost geht das wunderbar!
Ich liebe gerade Blaubeeren sehr (neben Erdbeeren, Himbeeren, etc. hmmm....), und mit einem leicht schokoladigen Boden und einer leckeren Creme, kam dies heraus:
Er hat nicht sehr lange gehalten, denn die beiden Großen haben ihn ganz schnell verputzt und ich musste mich beeilen, damit ich noch etwas abbekomme. :-)
Gestern war der 1. Tag, an dem ich seit zwei Wochen etwa die Hälfte meines Essens nicht roh zu mir genommen habe. Ich weiß nicht, woran es lag - vielleicht waren es einfach ein paar Gelüste. Aber das macht nichts. Heute geht es wieder ganz frisch in eine neue Woche.
Auf jeden Fall geht es mir mit der Rohkost sehr sehr gut. Ich bin kaum mal müde - nur abends gehe ich relativ früh ins Bett und freu mich auch darauf. Aber das ist trotzdem eine 'leichte' Müdigkeit, angenehm, nicht so schwer wie vorher.
Ich finde auch, dass ich besser schlafe, und morgens bin ich viel schneller munter. Meist dann natürlich auch recht früh.
An meinem Fuß ist eine verhornte Druckstelle, die ich jetzt jahrelang hatte, so gut wie verschwunden. Ebenso ist die regelmäßige Übelkeit, die ich nach dem Essen oder manchmal einfach zwischendurch verspürt habe, nicht mehr da. Ich weiß nicht, was sie überhaupt verursacht hat, aber da es jeden Tag kam, fand ich es sehr unangenehm und hab es mit Bauchspeicheldrüse oder Gallenblase in Verbindung gebracht - aber wer weiß! Die Beschwerden sind weg, und das ist gut! :-)
Mein Körper ist auf jeden Fall dabei, ordentlich aufzuräumen - mit Rohkost geht das wunderbar!
Montag, 2. Juli 2012
...a day at the lake
Wir hatten einen schönen Tag am See...der leider mit einem Gewitter endete. Nein, keins mit Blitz und Donner, sondern eines mit geladenen Emotionen und grollenden Worten. Schade, aber manchmal kann das auch sehr bereinigend sein - wie in der Natur.
Sonntag, 17. Juni 2012
Eine kleine Ernte

...eine kleine Ernte aus meinem Garten: Erdbeeren, Rauke, Sauerampfer, Minze, Radieschen und Löwenzahn. Naja, wenigstens ein bisschen.
Alles wächst dieses Jahr sehr langsam, oder wird einfach aufgefuttert. Hilflos steh ich dabei, wie winzige Schnecken meine Buschbohnen abfressen. Das hatte ich auch noch nicht. Immerhin bekommen meine Tomatenpflanzen jetzt endlich Blüten, und mein Kürbis hat einen winzigkleinen Kürbiskopf ausgebildet. Ob der noch so riesig wird, wie auf der Packung angepriesen?
Ich habe übrigens eine ganz schöne Seite für Saatgut aufgetan, wo man vor allem alte oder besondere Sorten finden. (sowas finde ich ja immer spannend)
Auf Magic Garden Seeds habe ich mir Postelein, Wildkohl und noch ein paar andere Sachen bestellt.
Kennt ihr noch andere gute Saat-Anbieter im Netz?
Donnerstag, 7. Juni 2012
Holunder

Es blüht gerade der Holunder! Ist das nicht schön? Ich liebe den Duft und das Aroma dieser Blüten - für mich läutet das den Frühsommer ein (auch wenn er temperaturmäßig gerade abwesend ist...). Und diese Blüten kann man für allerlei verwenden. Man kann daraus Sirup herstellen und Gelee, und man kann die Blütendolden in Teig eintauchen und in Fett ausbacken. Sehr lecker! Aber am liebsten ist mir immer noch Holunderblütenlimonade! Einfach, weil sie so einfach zuzubereiten ist und weil sie so anders aber lecker schmeckt.
Um Holunderblütenlimonade herzustellen, muss man nichts weiter, als eine Handvoll Blütendolden in einem großen Topf Wasser über Nacht ziehen lassen, und am nächsten Tag durch ein Sieb abseien. Das Ganze mit Honig/Zucker und Zitronensaft abschmecken und fertig.
Schmeckt gekühlt und frisch getrunken am besten!
Sonntag, 3. Juni 2012
Radical Gardening
Dieser Film ist sehr inspirierend für alle, die von Mini-Farming oder einem Nutzgarten träumen, der uns unser tägliches Essen liefert.
Die Webseite von Jules Dervaes und seiner Familie heißt Path to Freedom
Jetzt heißt es: Schaufel in die Hand nehmen und los geht's! :-)
Die Webseite von Jules Dervaes und seiner Familie heißt Path to Freedom
Jetzt heißt es: Schaufel in die Hand nehmen und los geht's! :-)
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