Songbirds ... a family blogs!

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Sonntag, 31. Oktober 2010

Von Rüben, Geistern und Kürbissen


Wir haben heute "All Hallows' Eve" gefeiert. Es war das erste Mal und hat uns viel Spaß gemacht!
Wir haben 'Corn Bread' gebacken und dazu Chicken Nuggets in Geister-, Kürbis- und Fledermausform gegessen und natürlich gab es Kürbis als Beilage.

Abends haben sich die Kinder verkleidet und sind mit Freunden durch die Straßen gezogen, um an den Haustüren ihr selbstausgedachtes Gedicht aufzusagen (und natürlich Süßigkeiten geschenkt zu bekommen! ;-)


Wir haben auch ein bisschen über den Brauch nachgedacht und einiges herausgefunden. Zum Beispiel, dass er eigentlich nicht ursprünglich amerikanisch ist, sondern erst im 19.Jahrhundert durch irische und schottische Einwanderer in Amerika verbreitet wurde.
Und die Legende mit dem Kürbis (der eigentlich eine Rübe war) lautete ungefähr so:
"Der Brauch, Kürbisse zum Halloween-Fest aufzustellen, stammt aus Irland, dem Mutterland von Halloween. Dort lebte der Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack O fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack natürlich nicht, da er ja den Teufel betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack damit durch das Dunkel wandern könne. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eigentlich eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O’Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten."
Quelle: Wikipedia

Auch in Deutschland gibt es eine sehr alte Rübengeister-Tradition, die sehr an Halloween erinnert:

"Rübengeister haben in vielen deutschen Regionen eine lange Tradition. Seit jeher wird im Spätherbst aus den harten Zucker-, Runkel- oder Steckrüben ein „Geistle“, „Rubebötz“ oder „Flenntippel“ geschnitzt. Die ausgehöhlten Rüben, mit ihren schaurig schönen Fratzen, werden von den Kindern, beim Rübengeisterumzug im oberschwäbischen Bad Buchau, auf Stecken durch die Stadt getragen. In der Lausitz stellt man den „Flenntippel“ in den Vorgarten des Nachbarn und erheischt so Süßigkeiten.
In Ostfriesland war es früher Brauch, im November zum Martinisingen mit „Kipkapköögels“ von Haus zu Haus zu ziehen. Mit kleinen Gedichten oder Sprüchen, bettelten die Kinder der armen Bevölkerung um Lebensmittel und Gaben für den Wintervorrat der Familie. Das „Räbelichtli“, wie der Rübengeist in der Schweiz und im Schwarzwald genannt wird, sollte, wie viele andere Bräuche rund um das Licht, die dunkle Jahreszeit erhellen. Aber auch dunkle, unheimliche Gestalten und böse Geister vertreiben.
Heute ist es Brauch den Kindern Süßigkeiten zu geben und auch viele Reime, Lieder und Gedichte sind leider auf der Strecke geblieben. Die Rübenlaterne ist vielerorts dem Kürbislicht gewichen. Nicht nur, weil die Rübe in den ländlichen Gebieten an Bedeutung verloren hat, sondern vor allem, weil sich der Kürbis viel leichter aushöhlen lässt.
Außerdem ist ein so ein Gemüsekürbis viel größer als eine Kohlrübe und sieht hübscher aus. Das hat wohl auch die irischen Einwanderer in Amerika dazu veranlasst, statt der traditionellen Rübe, einen Kürbis an Halloween auszuhöhlen.

Auch Kürbisfeste haben eine lange Tradition und haben nicht immer etwas mit Halloween zu tun. Vielmehr fallen sie in die Erntedankzeit. Der farbenfrohe Kürbis lädt mit seiner Vielfalt an Sorten und Verwendungsmöglichkeiten regelrecht zum Feiern ein."
Quelle: Kidsweb.de

Samstag, 30. Oktober 2010

Lon-dubh


~ Julie Fowlis' beautiful Scots Gaelic rendering of the Beatles classic 'Blackbird' ~
Tha sin fior breagha! :-)

Charlotte Mason - Music Appreciation

"Music appreciation is done in much the same way as art appreciation. Simply listen to the music of one composer at various times throughout the week. Tell children which composer you’re listening to. You could play the music in the vehicle while running errands or play it at home in the background during a meal. Be sure to begin the CD or tape at different songs to make sure the children have a chance to hear more than just the first selection.
Continue to listen to pieces by the same composer for several weeks until the children become familiar with that composer’s style. If possible, read or listen to a short biography about that composer sometime during your study of his or her work."
Quelle: SimplyCharlotteMason.com

Da wir generell viel und sehr umfangreich Musik hören, ist es ein bisschen schwierig für uns, einen einzigen Komponisten pro Monat oder Halbjahr auszuwählen.

Dennoch habe ich für uns gerade einen Komponisten herausgepickt, den wir mal ein bisschen näher betrachten:
Antonio Vivaldi (1678 - 1741).

Natürlich führt kein Weg um 'Die vier Jahreszeiten' herum - schließlich ist es das bekannteste Werk von ihm und sicher auch das populärste.

Wann habt ihr das letzte Mal die Vier Jahreszeiten gehört und versucht, euch vorzustellen, wie dort im Frühling die Vögel zwitschern, oder im Sommer ein Gewitter grollt und der Regen herabrauscht, wie im Herbst die bunten Blätter im Wind tanzen und im Winter alles still und kalt daliegt und von einer weißen Schneedecke eingehüllt ist?

Von den Vier Jahreszeiten gibt es übrigens ein schönes Hörspiel und eine tolle Jazz-Version von Jaques Loussier.

Malsehen, was uns noch schönes von Vivaldi in die Hände fällt?


("Die vier Jahreszeiten, Sommer, 3.Satz" veröffentlicht 1725.)

Freitag, 22. Oktober 2010

Zitat


"Einen jungen Menschen unterrichten, heisst nicht einen Eimer füllen, sondern ein Feuer entfachen."

~ Aristoteles ~

Kürbis


...gestern probiert und hmmmmm...!
Pumpkin Spice Latte
1 serving

1 cup milk
1 tablespoon canned pumpkin (ich habe frischen selbst weich gekocht)
1 tablespoon sugar
1 tablespoon vanilla
1/4 teaspoon ginger
1/4 teaspoon nutmeg
1/2 teaspoon cinnamon
1/2 cup strong brewed coffee

Combine milk, pumpkin, and sugar in saucepan. Cook on medium heat, stirring until steaming. Remove from heat and stir in vanilla and spice. Transfer to a blender and process until foamy. Pour into a large mug and add coffee. Top with fresh whipped cream and a sprinkle of cinnamon sugar. Enjoy!
** entdeckt auf Heritage Schoolhouse **

*** *** ***

...dieses Rezept habe ich ebenfalls ausprobiert und warte nun gespannt auf das Ergebnis...

Milchsaurer Kürbis
Zutatenmenge für 2 l Glas

1200g geschälter Kürbis
400g säuerliche Äpfel
1 ungespritzte Zitrone
250g Quitten
1 gehackte frische Ingwerwurzel
1 El gem. Piment
1 Msp. Zimt
25g Salz pro kg Gemüse
1/8l Molke
wenn möglich, milchgesäuerter Saft

Arbeitsweise
Zitrone waschen und in Scheiben schneiden. Quitten ca. 20 Minuten kochen, bis sie etwas weich werden, aber nicht zerfallen; abkühlen lassen und in Würfel schneiden.

Kürbis schälen und in Würfel schneiden, Äpfel ungeschält achteln. Kürbisschalen und Kerne 1/2 Stunde in Wasser auskochen, Salz abwiegen, Gewürze mischen.

Gemüse, Gewürze und Salz fest in den Topf schichten, so dass möglichst wenig Hohlräume entstehen. Den abgekühlten Absud von Schalen und Kernen mit Molke und eventuell milchgesäuertem Saft mischen und über das Gemüse gießen, bis dieses knapp bedeckt ist.

Gärung: Zimmertemperatur (18 - 20 C), 8-10 Tage
Säuerung/Lagerung: kühl (2 - 10 C) 6-8 Wochen

Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt, weil ich z.B. keine Quitten im Haus hatte. Aber ich denke, es wird trotzdem schmecken. :-)

*** *** ***

...wird morgen ausprobiert:

Kürbis-Orangen-Suppe
schmeckt frisch und fruchtig, gleichzeitig wärmend

Zutaten für 4 Portionen:
800g Kürbis (Hokkaido)
250g Karotten
800ml Gemüsebrühe
3 Orangen
90ml Sahne
1 EL Creme fraiche
Kräutersalz
Pfeffer
Kräuter

Kürbis gut abbürsten, teilen, Kerne entfernen und Kürbisfleisch würfeln. Karotten ebenfalls würfeln. Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Kürbis und Karotten hineingeben und zugedeckt ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen. Anschließend pürieren.
Orangen auspressen. Den Saft mit der Sahne und der Creme fraiche zur Suppe geben. Erneut erhitzen.
Mit Salz und nach Belieben etwas Pfeffer abschmecken und mit Kräutern bestreuen.
gefunden auf Chefkoch.de

Samstag, 16. Oktober 2010

Freitag, 15. Oktober 2010

Kurze Pause


...da wir gerade zwei Kinder betreuen, bis die 'richtige' Betreuung eintrifft, mache ich hier eine kurze Pause...

Es ist schön mit den Kindern - aber ich freue, freue, freue mich schon wieder auf mein eigenes Bett. Aus irgendeinem unerklärlichen Grund kann ich in dem Haus, wo wir vorübergehend wohnen nicht schlafen, und so kämpfe ich mich nur mit halber Energie durch den Tag. *gähn*
Aber Sonntag ziehen wir wieder zurück! Juchuu! Ich mag unsere kleine Wohnung - das lerne ich gerade richtig zu schätzen. :-)

Ich wünsch euch bis dahin ein schönes Wochenende!