Songbirds ... a family blogs!

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Montag, 21. April 2014

Ostern und andere Katastrophen


Ja, ja. Manchmal kommt alles irgendwie anders als geplant. Obwohl wir ein sehr schönes Osterfest verbracht haben, war das Kurz-davor ein einziges Desaster. Ich war mit nur etwas über 3 Stunden Schlaf total übermüdet. Die Kinder dafür ganz aufgeregt. Meine Planung irgendwie nicht besonders gut durchdacht.
Der Kuchen für den Oster-Kaffeetisch bei meiner Familie ging daneben, weil er trotz richtiger Backzeit und Prüfen mit Nadel garnicht richtig durchgebacken war und hoffnungslos in sich zusammenfiel. Der Osterkranz für's Frühstück wurde auch nichts, weil meine Tochter im Kühlschrank keine Hefe finden konnte - wie auch, ich hatte vergessen sie zu kaufen... Und am Ende war ich so müde, dass ich mich ins Bett fallen ließ und mir alles egal war.
Mein Sohn war sich sicher, dass der Samstag eigentlich ein Freitag der 13. war. Vielleicht hatte er sich nur als Samstag verkleidet. So viel auf einmal konnte doch nicht grundlos daneben gehen...oder?


Ostersonntag war aber ein wirklich schöner Tag! Die Ostereiersuche war sehr aufregend und spaßig (erstreckte sich durch den Kohlenkeller und die Waschküche bis hinaus in den Garten, und die Verstecke waren teilweise ganz schön kniffelig :-), und der 10km-Marsch mit den Hunden durch Sonnenschein und Wind das Beste überhaupt. Danach gab es dann den Osterkranz eben von meiner Mutter zum Kaffee dazu und am Abend fuhren wir ganz zufrieden wieder nach Hause.



Samstag, 19. April 2014

Last Minute

Am letzten Tag vor Ostern wird noch vieles auf den letzten Drücker erledigt; einkaufen, basteln, dekorieren, vorbereiten. Der Supermarkt war schon heute früh total überfüllt und die armen Angestellten verdrehten die Augen. Die Menschen hasten umher und auf vielen Gesichtern habe ich einen eher angespannten Ausdruck wahrgenommen. Und dabei scheint hier heute so schön die Sonne.  :-)

Ich hoffe, dass ihr alle heute noch Zeit findet, euch hinzusetzen und tief durchzuatmen, zu euch zu kommen, und euch den Ostergedanken durch den Kopf gehen zu lassen. Jetzt, wo unsere Einkäufe erledigt sind, werde ich alles langsam angehen (zumal ich letzte Nacht nicht viel geschlafen habe; nachdem ich in einem spannenden Buch gelesen und die Zeit vergessen hatte, kamen meine Gedanken einfach nicht zur Ruhe.) und versuchen, jeden Augenblick so präsent wie möglich zu sein.
Wir wollen noch Eier mit Naturfarben färben, Zweige für die Vase schneiden und ein paar bunte Tonpapier-Eier basteln und daranhängen, etwas österliches vorlesen und die Wohnung ein bisschen aufräumen. 

Vor ein paar Tagen haben wir mit dem Nachmittags-Tagesjungen mal etwas ganz Neues ausprobiert. Und falls ihr noch eine Last-Minute-Idee für Ostern sucht, ist diese genau die richtige!

Gebackene Überraschungseier


Zuerst wählt man die gewünschte Menge Eier aus, pellt ein Loch in die Spitze und gießt das rohe Ei in eine Schale. Falls ihr viele Eier backen wollt, solltet ihr die ersten 3 Eier seperat für den Kuchenteig zurückbehalten. Den Rest kann man zum Beispiel einfach als Rührei verarbeiten. Die geleerten Eier mit Wasser säubern und trocknen lassen. Danach können sie bunt bemalt oder auch natur belassen werden.

Nun muss der Teig vorbereitet werden:

Zutaten:
3 Eier
75g Butter
75g Mehl
75g Zucker
1tl Backpulver
1Pk. Vanillezucker

Für Marmorteig in die Hälfte des Teigs etwas Kakao mischen.
Der Teig reicht für 10 Eier.

Aus den Zutaten einen Rührteig zubereiten und mit einer Spritztüte in die Eier füllen. Sie sollten nur zur Hälfte gefüllt werden, so dass der Teig beim Backen nicht aus der Öffnung quillt. Die Eier aufrecht in ein Muffins-Blech stellen und bei 180 Grad ungefähr 20 Minuten backen.

Fertig sind die Überraschungseier!



Ich wünsche euch frohe Ostertage!

Mittwoch, 9. April 2014

Die lieben Gewohnheiten

Hallo ihr Lieben!

Genießt ihr auch den Frühling und die Osterferien?
Ich bin froh, dass es mir wieder gut geht.  Morgens habe ich noch ein bisschen Husten, aber der ist kaum der Rede wert. Es ist so ein tolles Gefühl, wenn die Lebenskräfte wieder in den Körper zurückfinden und man nicht immer schlapp auf dem Sofa sitzen muss. :-)  Ich mag nicht gern krank sein - das ist sooo langweilig...


Heute ging es im Fastenkalender um unsere alltäglichen Gewohnheiten. Um genau zu sein, ging es darum, mit anderen Menschen darüber zu sprechen, denn sie geben nochmal eine ganz andere (und meist auch amüsante) Seite unserer Bekannten und Freunde und natürlich auch von uns preis.

Hier ein paar Fragen:
- was machst du direkt nach dem Aufstehen?  Also, ich kämpfe mich aus dem Bett und stelle als erstes den Wasserkocher an.
- welche deiner Gewohnheiten findest du liebenswert, welche skurril?  Oh, das weiß ich garnicht so genau... Nutella mit dem Löffel aus dem Glas essen?  Deshalb kaufe ich nur noch selten Nutella. ;-)  Außerdem checke ich viel zu häufig meine emails, von denen die meisten doch nur Werbung sind.
- welche Wochenendrituale zelebrierst du?  Wir gehen am Wochenende gern auf kleinere oder größere Wanderungen, je nach Wetterlage. Ab und zu gibt es bei uns English Breakfast - zählt das als Ritual?
- welche Gewohnheiten hast du dir abgewöhnt?  Oh schon einige.  Zum Beispiel das Rauchen vor 13 Jahren. Darüber bin ich auch immer noch sehr froh!  Die Gewohnheit Komplimente abzulehnen habe ich mir auch abgewöhnt. Komplimente sind etwas schönes - ich verteile sie gern, warum sollte ich sie nicht auch gern bekommen? :-)
- welche Rituale prägen dein Familienleben?  Natürlich die gemeinsamen Mahlzeiten, und Jahresfeste bzw. Jahreszeitenrituale. Die Bettzeit-Geschichte, und die Umarmung bevor die Kinder zur Schule gehen. Manchmal ergeben sich Rituale für einen bestimmten Zeitabschnitt und verschwinden dann wieder. Für eine Weile wollte meine Große sich abends immer noch ein bisschen allein mit mir unterhalten. Oder die Kleine wollte jeden Tag etwas backen. Soetwas.
- welche Gewohnheiten anderer findest du reizvoll?  Da gibt es immer mal wieder etwas. Ich habe mal von einer Familie ein Video gesehen (das heißt, in dem Film waren nur Vater und Tochter), die jeden Abend gemeinsam Songs singen. Das ist Teil ihres Familienmottos und gehört zu ihrem Leben einfach dazu. Das finde ich schön! Ich mag Familienmottos und -riuale, wenn sie für mehr Zusammenhalt sorgen, allen Beteiligten Spaß machen und inspirieren.

So, dann kann ich euch ja nun auch meine neueste Gewohnheit verraten. In der Vergangenheit habe ich mich eigentlich immer sportlich betätigt, sei es durch Joggen, Bauchtanz, Yoga oder anderes. Ich bin zwar nicht sehr Erhgeizig, aber ich brauche Bewegung, sonst werde ich faul und schwerfällig. Tatsächlich ist mir das in den letzten Wochen auch deutlich bewusst geworden:  ich habe schon lange nichts mehr für mich getan!  Seit letztem Herbstanfang ungefähr habe ich mich immer weniger bewegt, und wundere mich über mehr Gewicht, weniger Energie und Elan und zusätzlich noch Krankheit.

Also, raus aus der Faulheit und rein in die Yoga-Routine! :-)

 

Ich habe für mich gerade die Videos von Tara Stiles entdeckt. Die Übungen sind sehr gut für mich und ich mag, dass die Posen so fließend ineinander übergehen. Morgens mache ich eine Morgen-Routine, und abends mache ich die Beginner-Übungen für Dehnbarkeit, Balance und Kraft.  
Vielleicht habt ihr Lust das auch auszuprobieren?  Es lohnt sich und macht ganz viel Spaß!  :-)

So, genug von mir.  Wie geht es euch mit euren Gewohnheiten?  Möchtet ihr etwas verändern? Gibt es Dinge, die ihr euch abgewöhnen oder angewöhnen möchtet? 

Dienstag, 1. April 2014

Einfach kindisch

Ich bin immer noch krank. Daher gibt es heute wieder nur einen Kurz-Post.


In dem Büchlein 7 Wochen ohne wie immer ging es heute mal ganz kindisch zu.  Na ja, nicht wirklich.  Aber der Abschnitt handelte von Kindheit und unserem inneren Kind.  Hier ein kleiner Auszug:

"Ich traue dem Kind in mir, weil ich glaube, dass meine kindlichen Züge für das unverfälschte Bild stehen, das Gott sich von mir gemacht hat. Denn Kinder leben nicht aus den Erwartungen ihrer Umwelt, sondern ganz aus sich heraus. Sie leben im Moment und meist mit sehr viel Leichtigkeit.
Also, raus aus der erwachsenen Alltagsroutine, rein ins kindliche Vergnügen! Entdecke Deine kindlichen Leidenschaften neu. Was wolltest du als Kind werden? Was war deine Lieblingsbeschäftigung? Was war dein Lieblingsspiel? Was war deine Lieblingsgeschichte?
Es lohnt sich, darüber nachzusinnen und das Kind in dir wiederzuentdecken."


Ja, das möchte ich heute gerne mal tun.  Da ich ohnehin viel mit Kindern - meinen eigenen und auch anderen - zu tun habe, erinnere ich mich häufig an früher, daran, was ich gern gespielt habe, wie ich so war, was mich interessiert hat.  Ich habe schon als Kind gern gelesen und geschrieben.  Ich war sehr gern draußen und ich hatte sehr viel Phantasie.  Ich liebte es, zu singen und auf dem Klavier herumzuklimpern, und ich hörte unwahrscheinlich gern Hörspiele (und nahm auch selbst welche auf.).

Und ihr?  Welche Erinnerungen an euer Kindheit tragt ihr in euch?  Habt ihr euch sehr verändert, oder folgt ihr denselben Leidenschaften wie damals? Wie könntet ihr eure kindliche Seite wieder mehr ausleben und in euren Alltag integrieren?

Donnerstag, 27. März 2014

Dankbarkeit


Eigentlich wollte ich nicht so lange auf meinen neuen Post warten lassen.  Aber wie das so ist.  Auf einmal steht so viel an, und zusätzlich bin ich auch noch krank geworden. 
Ich arbeite nebenbei gerade an mehreren Projekten, und die nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. 
Trotzdem möchte ich ein bisschen von meiner Fastenzeit berichten.

Ich habe festgestellt, dass ich gerade so viel im Kopf habe, dass ich das Büchlein nur sehr halbherzig lese.  Das ist natürlich schade, denn genau so soll es ja nicht sein! 
Die einzelnen Tagesabschnitte waren aber bisher sehr schön und anregend:  anderen (heimlich) positive Botschaften zukommen lassen (macht sich z.B. auch gut in der Brotbox für die Kinder, die dann überrascht ein Zettelchen mit ein paar lieben Worten vorfinden), einen Tag ganz bewusst für all die tollen Kleinigekeiten in unserem Alltag dankbar sein, den Montag erleben, als sei es der erste und schönste Tag im Leben, morgens etwas früher aufstehen, um ein bisschen Frühsport zu treiben, usw. 

Hier ein kleiner Auszug:
"Heute bist du unverschämt dankbar für alles.  Nichts ist selbstverständlich.  Betrachte alles, was du hast und was dir heute begegnet, als großes Geschenk.  Denn unverschämt dankbar sein macht glücklich und noch glücklicher.  Aktuelle Studien zeigen:  (...) Dankbare Menschen sind glücklicher, leiden weniger unter Stress, sind zufriedener mit ihrem Leben und ihren Beziehungen.  Dankbare Menschen sind selbstbewusster, gehen besser mit Schwierigkeiten um, finden mehr Sinn im Leben und kümmern sich stärker um ihr persönliches Wachstum.  Sie schlafen besser und haben mehr positive Gedanken (...)"
  Das hört sich doch wunderbar an, oder?


Wofür seid ihr heute Dankbar?  Für ein Lächeln vom Kollegen?  Eine liebe Mail von einem Freund?  Oder einfach für Gesundheit, für den Kaffee am Morgen, oder das Lieblingslied im Radio?

Dienstag, 11. März 2014

Spring Walk

Am Wochenende haben wir die erste längere Wanderung diese Jahr gemacht.  Es war einfach so schön und warm und beinahe sommerlich.

On the weekend we went on our first longer hike this year.  It was so beautiful and warm as if it was summer already.






Von mir aus könnte es jeden Tag so sein.  
For me it could be like this every day.

Am nächsten Tag haben wir natürlich alle gemerkt, dass wir den ganzen Winter fast nur drinnen gehockt haben.   Muskelkater ließ grüßen, und ich war sowas von müde.  ;-)  Aber die viele frische Luft war ganz wunderbar für unseren Geist und meine Kreativität.  Ich fühle mich sozusagen frühlingshaft beschwingt und hoffe, dass das schöne Wetter noch ein bisschen anhält.

On the following day we did feel that we had mainly been snuggled up inside the house during the winter-time.  Muscles were aching and I was so tired.  ;-)  But all the fresh air was just wonderful for my mind and creativity.  I feel all revived and full of ideas and hope that the lovely weather will stay for a while.

Samstag, 8. März 2014

Fastenzeit

Am Mittwoch hat die Fastenzeit begonnen.  Ob Christ oder nicht - ich finde, diese Zeit im Jahr, der anbrechende Frühling, das wiederkehrende Licht und Leben, ist immer ein besonderer Abschnitt des Aufräumens, Reinigens und Neubeginnens.  Der Winter ist so gut wie vorüber, wir öffnen die Fenster weit, um die angestaute Luft und Energie der dunklen Jahreszeit aus dem Haus zu lüften.  Der Frühjahrsputz steht an, und der bezieht sich nicht nur auf unser Heim, sondern vor allem auch auf uns selbst:  unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele.

Ich möchte gern einmal innehalten und genau hinschauen.  Ich möchte meine Gewohnheiten entrümpeln und Raum für neue, vielleicht bessere machen.  Ich möchte meinen Körper säubern und reinigen, von innen und außen, ein paar Pfunde loswerden, die sich vor allem in der Weihnachtszeit dazugeschummelt haben.  Ich habe wieder Lust auf viel Bewegung im Freien, will die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut spüren und die würzige Frühjahrsluft einatmen.  Ich möchte auch gern mal wieder bewusst entschleunigen und unseren Alltag vereinfachen.  Weniger Medienkonsum, mehr Zeit miteinander, Pläne schmieden, für ausreichend Schlaf und Ruhe sorgen.

Ich habe mir für dieses Jahr einen Fastenkalender besorgt, der mir sehr gut gefällt.

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Das kleine Büchlein ist sehr unkompliziert geschrieben und in kurze Abschnitte für jeden Tag unterteilt.
Am Aschermittwoch ging es darum, unsere täglichen Gewohnheiten zu beobachten und zu notieren.  Am Donnerstag wurden diese dann 'ausgewertet'.  Welche Dinge wollen wir nicht mehr machen?  Welche Abläufe nerven uns?  Und welche Gewohnheiten haben wir sehr lieb gewonnen?  Was könnte optimiert und was eliminiert werden?  Die Liste und die Ergebnisse werden gut aufbewahrt, weil sie vielleicht nochmal nützlich sein werden.  Danach geht es auf ins Abenteuer:  jeden Tag etwas anders zu machen als bisher!

Die Tagesabschnitte tragen Überschriften wie "Werde geheimer Botschafter!" "Eat that frog" "Sei ein Sonnenschein" oder "Geh auf Tuchfühlung" und hören sich so schon spannend an.  Ich freu mich schon drauf, jeden Tag etwas Neues auszuprobieren und bin neugierig, wie es weitergeht.
Ich werde ab und zu hier im Blog über meine Erfahrungen berichten und wie es mir ergangen ist.  :-)  Habt ihr Lust?

Davon abgesehen habe ich mir für die Fastenzeit ganz banal vorgenommen, auf Schokolade zu verzichten.  Ich liebe Schokolade und esse sie sehr häufig.  Deshalb wird es nicht leicht werden.  (Was für eine Überwindung, an dem Supermarktregal mit den Ostersüßigkeiten vorbei zu gehen und KEIN Marzipan-Nougat-Ei einzupacken. *seufz*)
Werdet ihr bis Ostern auch auf etwas bestimmtes verzichten?  Oder habt ihr euch etwas anderes vorgenommen?

Ich wünsche euch ein tolles, sonniges Wochenende!