Songbirds ... a family blogs!

Songbirds ... a family blogs!

Mittwoch, 14. Juli 2010

Isla's Daybook


Outside my Window...searing summer sun and deep blue sky...wow, it is hot here these days. We could imagine we are on holiday in a southern country...maybe Spain...or south of France. :-P

I am thinking...about my daughter who is with her Dad for a couple of weeks in Berlin. Have to give her a ring later and send off that letter to her. I'm also thinking about those forms I have to fill in for University...lot's of work to do...

I am thankful for...
some of the blogs I came across recently. The internet can be an amazing source of inspiration! So goood, so helpful, so motivating!

From the kitchen...as I am having a raw food flash back (I was a raw foodist and vegan in the past) there is not much going on in the kitchen these days, except for cutting fruit and veg, blending a smoothie or making almond milk. I DO cook for the kids, of course. But even they are not very hungry in this heat...

I am wearing...jeans, t-shirt and bare feet :-)

I am reading...some books that have been lying around unfinished. The kids and I have started to read a (simple) version of Robinson Crusoe and we also are into the Famous Five right now. Adventures are great!

I am hearing...my kids playing and the birds wisteling outside. There is also a constant sound of the road works not far from here. And...I am listening to an audio play. :-)

One of my favorite things...freshly brewed coffee, sweet cherries, chilled cucumber-soup, melons and some strawberries. Hmmmmm...

A Few Plans For The Rest Of The Month...
sorting out our financial situation, looking into fabric and yarn sources, starting spinning the wool I ordered, enjoying summer and looking out for some adventures! :-)

Have a lovely summer everyone!

Dienstag, 13. Juli 2010

Lernen mit Spaß und Freude!


Vor kurzem blätterte ich durch eine Mainstream-Elternzeitung und stieß auf einen sehr interessanten Artikel. Ein Satz in der Überschrift lautete: "Warum Spaß beim Lernen so wichtig ist"
Wie...Spaß ist beim Lernen wichtig? Das ist ja etwas ganz Neues. Heißt es doch sonst meist 'Kinder müssen lernen Dinge zu tun, die keinen Spaß machen. So ist das Leben. Und später auf der Arbeit geht es doch auch nicht um Spaß...' Habe ich schon oft gehört und ist eine weitverbreitete Meinung. Wenn ich dann erklären will, warum Spaß und reges Interesse eine regelrechte Lernleidenschaft entfachen können, winken so einige ab.
Nein, Schule soll keinen Spaß machen. Wo kommen wir denn da hin?? Das wär ja noch schöner! Könnten wir unseren Sprösslingen doch dann nicht mehr androhen, dass jetzt 'der Ernst des Lebens' beginnt, wenn sie eingeschult werden.

Doch die Hirnforschung hat ganz anderes entdeckt, und noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass diese Erkenntnisse auch in das Bewusstsein der Lehrerschaft und der Bevölkerung einsinken - irgendwann.

Aus dem Artikel:
1. Lustvoll Lernen
Druck, Frust aber auch Langeweile sind "Lernkiller"(Anm: ich denke da an die Paukerei für Tests und an Benotung und auch an die endlos langen Monologe seitens der Lehrer). Denn unter solchen Bedingungen speichern Kinder das Gelernte als negative Erfahrung ab. Natürlich kann man Wissen auch mit Druck in die Köpfe bimsen. Etwa, in dem der Lehrer Angst verbreitet und das Kind aus Furcht vor Bloßstellung Vokabeln paukt. Dieses Wissen ist dann aber gekoppelt mit der negativen Erfahrung, die das Kind beim Lernen gemacht hat. Und jedes Mal, wenn es die Vokabeln einsetzt, wird diese unschöne Erfahrung im Gehirn mitaktiviert. Das hemmt das Kind, sein Wissen kreativ und mit Freude einzusetzen.
Lernt ein Kind hingegen mit Begeisterung und hat dabei Erfolgserlebnisse, wird das Belohnungszentrum seines Gehirns aktiviert, und das schafft Lust auf immer mehr Aha-Erlebnisse. "Statt aufzugeben, wenn es schwierig wird, bleiben Kinder dann in ihrem Lustzirkel des Ausprobierens und Entdeckens, also des Lernens im besten Sinne, drin", erklärt der Hirnforscher Prof. Gerald Hüther. (...)
Quelle: familie & co, 8-2010

Dienstag, 6. Juli 2010

An unschooling moment


Heute hat Jamie sich eine Sonnenuhr gebaut. Er schrieb sich die Zahlen auf, und stellte einen dicken Buntstift in die Mitte des Blatts. Dann schaute er, wohin der Schatten fiel, und stellte fest, dass er fünf Uhr anzeigte.
Er verglich dies mit der Wanduhr und stellte fest, dass das nicht stimmte.
Er hatte die Zahlen nicht im Uhrzeigersinn, also einmal im Kreis angeordnet, sondern nur einen Halbkreis kreiert, der ihm dann natürlich die falsche Tageszeit anzeigte.
Also habe ich ihm ein bisschen geholfen.
Schließlich zeigte der Schatten des Buntstifts tatsächlich auf 9 Uhr. Jamie bemerkte richtig, dass es auf unserer Wanduhr aber erst 8 Uhr war - na klar! Das ist wegen der Sommerzeit. Denn die Sonne stellt sich für uns ja nicht eine Stunde zurück. ;-)

Today Jamie created his first sun dial. He drew numbers 1-12 onto a sheet of paper and placed a thick pencil in the middle of it. Then he checked which time was indicated by the shadow of the pencil and noticed that it pointed to 5 o'clock.
Comparing this result with the time of our wall clock it showed him that this was not correct.
He hadn't arranged the numbers clockwise, but in a semi-circle so that his sun dial was of course indicating the wrong time.
I decided to help him a bit.
And finally the shadow of the pencil pointed to 9 o'clock. Jamie noticed correctly that on the wall clock it was 8 - and: yes, of course! That's because of the daylight-saving time. The sun doesn't turn itself back one hour, does it? ;-)

Hier ein Link zum Nachmachen: Sonnenuhr selber machen

Wer nicht fragt bleibt dumm...

...oder: die täglichen Fragen eines 5-jährigen.

Heute im Laufe des Abends:
- Wie können Raketen mit Feuer fliegen?
- Was bedeutet 'Schmerz lass nach'?
- Was heißt 'ungefähr'?
- Ist eine Pyramide aus Sand?
- Ist eine Wolke aus Wasser? Warum fällt sie nicht vom Himmel runter?
- Warum bekomme ich keinen Sonnenbrand?

...Fortsetzung folgt definitiv! ;-)

Dienstag, 22. Juni 2010

Lernen mit Vertrauen und Geduld


Als Unschooler muss man eine Menge Vertrauen und Geduld mitbringen, wenn man den Kindern ihren ganz eigenen Lernweg zugestehen will.

Jedes Kind lernt auf seine eigene Art und Weise und Kinder bahnen sich ihren Weg ganz unterschiedlich durch die Lernlandschaft.

Im Grunde bin ich vollkommen überzeugt vom Unschooling. Unschooling ist der Weg, der sich aus unendlich vielen verschiedenen Wegen zusammensetzt und alles zulässt.
Dennoch muss ich mich oft zurücknehmen; ich bemerke, wie sich meine Vorstellungen und Erwartungen in den Vordergrund drängen und wie sich Zweifel bemerkbar machen wollen. Ich erinnere mich an meine eigene Kindheit, denke daran zurück, was ich in welchem Alter schon alles konnte und übertrage dies auf meine Kinder.

Doch: Stop!
JEDES Kind lernt ANDERS - in einem ANDEREN Tempo - zu ANDEREN Zeiten - auf ANDERE Art und Weise. Auch meine eigenen Kinder.
Wenn ich mit 5 schon lesen konnte, heißt das nicht, dass meine Tochter dasselbe können wird. Vielleicht interessiert sie sich nicht für's Lesen bevor sie ihren 10.Geburtstag feiert...oder vielleicht noch später.
Wenn ich mit 7 Jahren Klavier spielen wollte und ganz offensichtlich musikalisch war, heißt das nicht, dass mein Sohn dasselbe Interesse entwickeln wird. Vielleicht ist er nicht einmal musikalisch. Vielleicht entdeckt er seine Liebe zu einem Instrument aber auch erst mit 12.
Wenn ich kein Mathe konnte und alle Naturwissenschaften gehasst habe, heißt das nicht, dass ich meine Kinder frühstmöglich in dieser Hinsicht fördern muss, damit sie es einmal leichter haben als ich.
Jedes Kind macht seinen Weg! Es wird DEN Weg gehen, der für ihn/sie angemessen ist und ihm entspricht. Vielleicht bedeutet das, dass meine Tochter einmal KEIN Abitur machen wird. Vielleicht bekommt sie sogar nur einen Hauptschulabschluss. Vielleicht möchte mein Sohn einmal Handwerker werden anstatt zu studieren oder vielleicht machen sich meine Kinder selbständig oder werden Selbstversorger. Genausogut könnten sie künstlerisch oder freiberuflich tätig sein, oder nach einem Doktortitel streben.
Alles ist drin! Und das ist das spannende an diesem Weg.
Jahr für Jahr entdecken wir mehr und mehr, was in unseren Kinder steckt und aufblüht und Früchte trägt.

Meine älteste Tochter Lisa hat heute die 2. Klasse abgeschlossen. Seit 2 Jahren ist sie in einer Schule, die sie nicht beschult.
Niemand hat sie bisher unterrichtet und dennoch hat sie unheimlich viel gelernt!
Vielleicht nicht dasselbe, was Regelschüler der 2. Klasse lernen müssen.
Z.B. liest sie zwar ab und an in Büchern, ist aber immernoch nicht flüssig.
Sie kann auch Großbuchstaben schreiben und ein bisschen Schreibschrift - aber es kostet sie noch eine Menge Anstrengung.
Mathematische Aufgaben rechnet sie nur im Kopf - Zahlen schreibt sie immernoch spiegelverkehrt.
Es ist bei ihr ganz offensichtlich:
Sie sitzt nicht gern still, um sich zu konzentrieren und schriftliche Aufgaben findet sie nicht wirklich spannend.
Gemeinsam mit den Lehrern haben wir festgestellt, dass Lisa sehr praktisch orientiert ist. Handwerken, Schmieden, Malen, Töpfern, Bauen findet sie unheimlich toll und die Kulturtechniken interessieren sie bisher nur nebensächlich.
Klar! Lesen ist notwendig, und meist liest sie, wenn sie muss, wenn sie etwas wissen will (die Schildchen zu ihren Sammeltierchen, Computeranweisungen, Packungsaufschriften, Produktbeschreibungen, Spielanleitungen, etc.), und wenn sie mir eine Nachricht hinterlassen möchte, dann kann sie auch schreiben. Aber etwas mit den Händen zu kreieren ist tausendmal spannender!
Wie überrascht war ich vor ein paar Tagen, als sie mir einen ganzen Karton Töpferwaren von der Schule mit nach Hause brachte, die schon richtig toll aussehen! Schalen, Figuren, eine Tasse für mich, eine Schatzkarte, ein Bild und noch einiges mehr.

Mein Sohn auf der anderen Seite lernt ganz anders als Lisa. Er lernt sehr intensiv über das Gehör. Er hört etwas und kann es sehr schnell auswendig wiedergeben. Er hat ein großes Interesse an Musik und kann sich Melodien sehr schnell merken. Buchstaben kann er schreiben, aber noch nicht benennen, genauso schreibt er seitenweise Zahlen auf.
Praktisch ist er allerdings auch interssiert: Er bastelt unheimlich gern mit Papier, er kocht und backt (manchmal selbständig, manchmal mit mir) und baut natürlich gern, wie die meisten Jungs. :-)

Wir brauchen uns keine Sorgen darüber machen, ob unsere Kinder von sich aus lernen. Sie tun es - in jedem Augenblick ihres Lebens! Kulturtechniken sind nicht alles. Sie helfen uns weiter und sind ein nützliches Werkzeug, aber wieviel mehr gibt es zu lernen und zu entdecken! Die Kulturtechniken werden nebenbei angeeignet, weil sie nötig sind, wie das Laufen und Sprechen. Und dem einen fällt dies leichter, bei dem anderen dauert es etwas länger.

"Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken." ~ Galileo Galilei

Montag, 29. März 2010

Spring ventures


...I don't have a camera right now to show what we are doing, but...

- Lisa has started to knit with a knitting doll. Looks lovely with multicoloured sock-wool. :-)
- I knitted the kids some tiny chicks to play with; they are now on our season table.
- we crafted cardboard eggs. We cut some branches in the garden and put them in a vase; we are waiting for them to open their buds and grow leaves. And we decorated them with the coloured cardboard eggs.
- I am almost finished with one of my stash-projects.
- We have been outside a lot exploring nature coming back to life again!
- we have been digging and tidying in the garden and I didn't realize I have so many different muscels in my body that can hurt. ;-)
- I have been writing brainstorming stuff mainly, as I am rather stuck in my projects. The brainstorming was very interesting so far and surprised me where my thoughts are wondering and what they come up with.
- I wrote two songs. They aren't finished completely but are basically there. I didn't know I can do this...!?

Sonntag, 21. März 2010

Isla's Daybook


Outside my Window...yesterday it was lovely; quite warm, a bit of sun, some drizzle. Today it's grey and rainy; weather to stay inside and do something creative.

I am thinking... (...)


I am thankful for...
having started to write daily. It has somehow become a routine now to write every day, and to work on my projects regularly. An unknown contentness is unfolding inside of me...and that even though I always thought I was content...! Writing to me is the most fullfilling and rewarding activity - and I didn't realize it until I started doing it as a part of my day, as natural as eating, drinking and sleeping. :-)

From the kitchen...we had some lovely wholemeal bagels yesterday - so yummy! As I have also altered my diet to regain more energy, there are lots of veg and fruits to make different colourful salads with.

I am wearing...jeans skirt and black hoodie sweater.

I am reading...I have started a lot of different books recently. I am a pretty bad reader when it comes to sticking to one and finishing it before turning to the next. But there are some main reads that I am concentrating on; Hemingway's 'Across the river and into the trees' (interesting - I like his style of writing), 'Outlander' by Diana Gabaldon (a re-read - I simply love this book! :-), 'Writing down the bones' by Natalie Goldberg (Very good and almost finished).

I am hearing...my kids playing and the birds wisteling outside. Peaceful Sunday morning!

One of my favorite things...a nice cup of chocolate cappuccino in the morning; working in the garden; new skirts for spring time! :-)

A Few Plans For The Rest Of The Month...
Finishing chapter 15 of my writing project; finishing my knitted jumper (it's almost done and now the winter is over, haha!); blogging regularly!


A picture I'd like to share with you...


~ as my camera is broken I have to post pictures from the past. This is one I actually really like. :-) ~